Reflexe & Reflexionen

Key Visual Reflexe & Reflexionen 2026

Die große Unordnung

Thementage kuratiert von Saba-Nur Cheema und Meron Mendel

Reflexe & Reflexionen 2026

Reflexe & Reflexionen 2026 findet vom 27. August bis 30. August statt.

Die Berliner Festspiele sind als Kulturinstitution eng mit der wechselvollen Geschichte Berlins und des geteilten Europa verbunden. Doch was kennzeichnet die gegenwärtige Weltlage? Welche politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Konsequenzen ergeben sich aus einer globalen Ordnung, die zunehmend von Kriegen, imperialen Machtansprüchen und multipolaren Konfliktlinien geprägt ist? Die Thementage Reflexe & Reflexionen Die große Unordnung widmen sich den Auswirkungen dieser Entwicklungen auf liberale Demokratien und internationale Kooperationen. Ein besonderer Höhepunkt ist das Abendgespräch mit der Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel am 28. August 2026. Gemeinsam mit den Kurator*innen der Thementage, Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, diskutiert sie die Herausforderungen der aktuellen geopolitischen Umbrüche für offene Gesellschaften. Prominente Sprecher*innen aus Politik, Wissenschaft und Kunst – darunter Adam Tooze, Meera Nanda und Steffen Mau – beleuchten die Zukunft liberaler Institutionen und Bündnisse, die Kontinuität kolonialer Gewalt, Konfliktlinien innerhalb der deutschen postmigrantischen Gesellschaft sowie künstlerische und kuratorische Reaktionen auf eine Welt in Unordnung.

Save the date!

Impressionen 2025

Reflexe & Reflexionen in der Mediathek

Zur Zukunft der Streitkultur: Die Aufzeichnungen der zweiten Ausgabe von „Reflexe & Reflexionen“ mit Vorträgen, Diskussionen und einem Late-Night-Programm sind in der Mediathek verfügbar.

Personen sitzen auf einer Bühne und schauen zueinander.

Wer darf eine Bühne bekommen? Über Kunstfreiheit und Deplatforming

© Berliner Festspiele / Reflexe & Reflexionen

Über Reflexe & Reflexionen

Die Thementage „Reflexe & Reflexionen“ sind eine Programmreihe der Berliner Festspiele. In Zeiten zunehmender Polarisierung gesellschaftlicher Debatten verfolgt sie das Anliegen, offene und kontroverse Gesprächsräume zu gestalten. „Reflexe & Reflexionen“ vereint künstlerische und diskursive Positionen und verhandelt gesellschaftliche Problemstellungen und Streitthemen.

Mehr Berliner Festspiele

Collage von drei weiblich gelesenen Personen, deren Gesichter zum Teil mit bunten Punkten bemalt und Blumenmotiven collagiert sind.

Gropius Bau |

Performance

Leila Hekmat: Roses Rising – The Movement

6. & 7. März 2026

Wie äußert sich das bürgerliche Begehren nach Widerstand, wenn sich der Glaube an Fortschritt und Vernunft als Illusion erweist? Dieser Frage geht die bildende Künstlerin und Regisseurin Leila Hekmat in ihrer neuen Auftragsarbeit Roses Rising – The Movement nach. Die Performance, zugleich Konzert und Ballett, erschafft einen Raum zwischen Bunker, Traumsphäre und Proberaum und lässt das Publikum daran teilhaben, wie eine Dinnerparty in ein Happening kippt.

Schwarz-weiß-Porträt eines Mannes, der sich mit der rechten Hand ins Auge fasst.

Gropius Bau |

Ausstellung

Peter Hujar / Liz Deschenes: Persistence of Vision

19. März bis 28. Juni 2026

Peter Hujar, der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest. Die Ausstellung Persistence of Vision vereint Hujars Fotografien und Werke der in New York City lebenden Künstlerin Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie.