Aleksandra Słyż

Aleksandra Słyż ist eine polnische Komponistin. Sie studierte an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen, der Musikakademie in Posen und der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. In ihren Kompositionen untersucht sie Verbindungen zwischen akustischen und synthetischen Klängen. Dieser Prozess basiert oft auf rationalen Stimmungssystemen, mit denen sie reichhaltige, komplexe Drone-Strukturen konstruiert, die die Kraft mikrotonaler, elektroakustischer Spannungen hervorheben. Interaktive Sonifikationssysteme sind ein weiterer wichtiger Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis. Zwischen 2017 und 2022 führte Słyż künstlerische Forschungen durch, die praktische Experimente zur Bewegungssonifikation und zu Interaktionsarten umfassten.

Ihre Werke wurden auf renommierten Festivals für zeitgenössische und experimentelle Musik sowie an bedeutenden Veranstaltungsorten präsentiert, darunter das Rewire Festival, CTM, Aarhus Festival, Unsound, Warsaw Autumn, ORF musikprotokoll, The Royal Concertgebouw Amsterdam, Fylkingen, Alice Tully Hall, Ancienne Belgique, Stadtcasino Basel, Sveriges Radio, Kunsthalle Helsinki, NOSPR, Aarhus Domkirke, MeetFactory, Dom im Berg oder silent green. Aleksandras Kompositionen wurden von herausragenden zeitgenössischen Orchestern und Ensembles aufgeführt, darunter das Polnische Nationalradio-Sinfonieorchester, die Sinfonietta Basel, die Sinfonietta Cracovia, das Orchestra of Futurist Noise Intoners und das zeitgenössische Ensemble Spółdzielnia Muzyczna. Im Jahr 2025 wurde ihre Komposition Suspended in Ratios sowohl in der allgemeinen Kategorie als auch in der Kategorie „unter 30“ beim 71. Internationalen Komponistenforum empfohlen.

Stand: Februar 2026