
Rike Flämig ist Performerin und Tanzvermittlerin mit dem Schwerpunkt dokumentarische Arbeiten und ortsspezifische Projekte mit Jugendlichen und Zeitzeug*innen. Während sie in ihrer eigenen künstlerischen Arbeit feministische Utopien neu ins Spiel bringt und ortsspezifische Performances entwickelt, bildet ihre tanzpädagogische Arbeit Anlässe für Begegnungen zwischen Jugendlichen und Zeitzeug*innen, Vergangenheit und Gegenwart, Politischer Bildung und Tanz. Das Jugendtanzprojekt Exodus Reloaded wurde von EUROPEANS FOR PEACE ausgezeichnet als Best Project und gethsemane ’89 - eine Tanzbegegnung von Jugendlichen und Zeitzeug*innen zum Herbst ’89 von der Bundeszentrale für Politische Bildung gefördert. Ihr dokumentarischer Tanzfilm Disruptions mit Felipe Frozza wurde in Kyoto, Kairo, Amsterdam, Helsinki und Ankara gezeigt und erhielt den 1. Preis in der Kategorie Menschenrechte beim Festival International Corporalidad Expandida in Buenos Aires. Performances fanden unter anderem im Goethe Institut Budapest und in den Sophiensaelen Berlin statt.
Stand: Mai 2026