Gruppenbild des Orchesters, die Musiker*innen sind auf einer Bühne positioniert, alle in schwarzer Kleidung.

Junge Deutsche Philharmonie © Maximilian Borchardt

Junge Deutsche Philharmonie

Die Junge Deutsche Philharmonie versammelt die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie nach bestandenem Probespiel zu einem Klangkörper mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Mit Spielfreude und einer unverwechselbaren Energie begeistert das Orchester seit über 50 Jahren Publikum und Kritiker*innen.

Für jedes Konzertprojekt setzt sich die Besetzung neu zusammen und widmet sich den Programmen mit Sorgfalt und Leidenschaft – als wäre das Werk gerade erst entstanden. Neben diesem zeitgenössischen Umgang mit Werken des klassischen und romantischen Repertoires ist die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts grundlegender Bestandteil des Selbstverständnisses der Jungen Deutschen Philharmonie. Eine progressive Weiterentwicklung tradierter Konzertformate, die Kontextualisierung von Programmen und die Vermittlung der unbedingten Begeisterung für die Musik bilden darüber hinaus Schwerpunkte des Orchesters.

Die basisdemokratische Struktur ist seit der Gründung 1974 Grundsatz der Zusammenarbeit im Orchester. Renommierten Ensembles, die aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegangen sind, diente diese Arbeitsweise als Vorlage – zu ihnen gehören das Ensemble Modern, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Freiburger Barockorchester und das Ensemble Resonanz.

Bei regelmäßigen internationalen Tourneen tritt das Orchester gemeinsam mit hochkarätigen Dirigent*innen und etablierten Solist*innen in namhaften europäischen Konzertsälen auf. Biennal entwickelt die Junge Deutsche Philharmonie im Rahmen des Formats FREISPIEL musikalische Projekte jenseits des traditionellen Konzertes – seien es Festivals, Stummfilm- oder Musiktheaterprojekte.

Stand: April 2026