
Vanessa Porter © Oliver Look
Vanessa Porter zählt international zu einer der vielseitigsten Perkussionistinnen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und beeindruckt mit ihrer fokussierten Gestaltung verschiedenster Klangräume. Sie arbeitet mit namhaften Komponist*innen wie Georges Aperghis, Zeynep Gedizlioglu, Francesca Verunelli, Elnaz Seyedi, Adriana Hölsky, Marta Gentilucci, Simone Steen-Andersen und Jennifer Walshe zusammen.
Sie war in der Saison 2022/23 ECHO-Rising-Stars-Künstlerin und konzertierte in renommierten, europäischen Konzertsälen: Concertgebouw Amsterdam, NOSPR Katowice, Musikverein Wien, Müpa – Palace of Arts Budapest, Elbphilharmonie Hamburg, The Sage Gateshead, Birmingham Symphony Hall, Konzerthaus Dortmund, Festspielhaus Baden-Baden, L’Auditori Barcelona, Megaron Athen, Calouste Gulbenkian Foundation Lissabon, Philharmonie Luxembourg, Philharmonie de Paris, Casa da Música Porto, BOZAR Brüssel, De Bijloke Gent und Tonhalle Zürich. Sie gastiert bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ultraschall Festival Berlin, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Kasseler Musiktagen, ECLAT Stuttgart, dem Heidelberger Frühling, dem Podium Festival Esslingen, dem Osterfestival Tirol, den Donaueschinger Musiktagen und der Schlossmediale Weingarten.
2024 gab sie ihr erfolgreiches Debüt beim Deutschen Symphonieorchester Berlin mit Ferran Cruixents Schlagzeugkonzert Focs d’artifici in der Philharmonie Berlin in der Reihe Deutschlandfunk- Debüt. Sie brachte Francesca Verunellis From scratch mit dem WDR Sinfonieorchester bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik 2024 erfolgreich zur Uraufführung sowie erneut 2025 mit dem RSO Wien unter der Leitung von Bas Wiegers in der Elbphilharmonie Hamburg.
In der Saison 2025/26 ist Porter beim Beethovenfest Bonn, an der Alten Oper Frankfurt, bei BASF Ludwigshafen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie beim Rheingau Musik Festival zu Gast. Gemeinsam mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Fabrice Bollon spielt sie Rebecca Saunders Void für Percussion Duo und Orchester mit Emil Kuyumcuyan. Außerdem steht die Uraufführung von Samir Odeh-Tamimis Solo-Werk Éndropía im Rahmen des ECLAT Festivals Stuttgart 2026 an.
Neben Gastspielen bei internationalen Ensembles, wie Ensemble Modern oder Les Percussions de Strasbourg, ist sie seit 2025 Mitglied beim Ensemble Ascolta. Seit dem Wintersemester 2024/25 ist sie Professorin für Schlagwerk an der Hochschule für Musik Karlsruhe.