Frau in braunem Mantel und blauem Schal

Jaz Woodcock-Stewart © Christian Knoerr

Jaz Woodcock-Stewart

Jaz Woodcock-Stewart ist eine britische Regisseurin. 1990 geboren, studierte sie Schauspiel am Dartington College of Arts und an der East 15 Acting School sowie Regie am National Theatre Directors Course in London. Ihre Arbeit Civilisation, eine Zusammenarbeit mit der Choreografin Morgann Runacre-Temple, gewann 2021 den Preis der Jury beim Festival Fast Forward. Die Arbeit wurde 2022 auch zum Festival Radikal jung nach München eingeladen. Ihre Inszenierung von Paradise Now! von Margaret Perry wurde 2022 am Bush Theatre in London uraufgeführt und war für einen Olivier Award für herausragende Leistungen nominiert. 2023 inszenierte sie eine neue Adaption von Medea mit dem Titel Jason Medea Medley für das Staatsschauspiel Dresden. Für ihre Inszenierungen wurde sie bei den OffWestEnd Awards für die beste Regie nominiert. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören: Gulliver’s Travels (Unicorn), Days Like This (Antler, BAC), If It Were Me (Antler, Soho/Underbelly/Bush), You Are So Relevant (Young Vic), This Way Up (C Venues). 

2012 gründete sie mit anderen Künstler*innen das Theaterkollektiv Antler, für das sie Stücke entwarf, mitschrieb, produzierte und Regie führte. Daneben arbeitete Jaz Woodcock-Stewart als Assistentin und Mitarbeiterin von Regisseuren wie Joe Hill-Gibbins, Ivo van Hove, Tim Crouch, Simon McBurney und Thomas Ostermeier. Am Theater Basel inszenierte sie 2025 Die Glasmenagerie, mit der sie zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen wurde.

Stand: März 2026