
Kristina Dreit
Regisseurin, Dramaturgin
Kristina Kusmina Dreit ist Künstlerin, Regisseurin und Forscherin und wurde in Kasachstan geboren. Ihr interdisziplinärer Ansatz umfasst Performance, Installation und Film und wird häufig in Theatern, Galerien, Museen und im öffentlichen Raum präsentiert. Kristina Kusmina Dreit interessiert sich besonders für die Überschneidungen von Körper, Klasse und Geschlecht.
Gemeinsam mit ihrer Schwester Karolina Dreit gründete sie das transdisziplinäre Kollektiv Working Class Daughters und veröffentlichte das Buch „Working Class Daughters: Talking about Class“ im Jahr 2024 im Mandelbau Verlag. Das Buch besteht aus Interviews, die sie seit 2017 mit Freunden und Bekannten über Arbeitsbedingungen und Klassenfragen geführt haben.
Kristina Kusmina Dreit studierte Kritische und Performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste und Szenische Kunst und Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim.
Regisseurin/Dramaturgin – Hildesheim, Deutschland
Teilnehmerin Internationales Forum 2019
Kristina Dreit, geboren 1988 in Krupskoje, Kasachstan, ist Regisseurin und Dramaturgin. Sie studierte Theater und Medien in Hildesheim. Während ihres Studiums gründete sie das Theaterkollektiv Die Soziale Fiktion, mit dem sie seither gemeinsame Inszenierungen entwickelt. Die Produktionen des Kollektivs wurden im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus gezeigt, u. a. bei den Treibstoff Theatertagen Basel, am Het Veem Theater in Amsterdam und beim Bâtard Festival in Brüssel. Die Arbeit „Steppengesänge“ wurde mit den Jurypreisen des Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater in Hamburg und des 100° Berlin Festivals am HAU Hebbel am Ufer ausgezeichnet. Sie war Co-Leiterin des Projektraums „INTERNET&TACOS // Raum für digitale Kultur und Netzpolitik“ in Hildesheim und ist Co-Autorin des Spielfilms „Sleep Timer“. Derzeit arbeitet sie unter dem Titel „Working Class Daughters“ an einem intersektionalen Ansatz, der die Strukturkategorie „Class“ in den Blick nimmt und von biografischen Momenten postsowjetischer Prägung ausgeht. Zuletzt führte sie für das Theaterfestival FAVORITEN 2018 in Dortmund (zusammen mit Anna Trzpis-McLean und Karolina Dreit) eine künstlerische Recherche zu Frauenbewegungen und Arbeitskämpfen im Ruhrgebiet durch.
Stand: Juni 2026