
Christine Daniels und Lou Salvador Lange haben gemeinsam an der Universität der Künste Berlin Theaterpädagogik studiert und arbeiten seitdem kontinuierlich zusammen. Als Künstler*innen aus schweizerisch-simbabwischen und deutsch-chilenischen Familien wurden sie in Europa sozialisiert. Gleichzeitig liegen ihre familiären Ursprünge im Globalen Süden, eine Perspektive, die ihr künstlerisches Arbeiten prägt. Wie der Pfeffer einst als kostbare Handelsware die Welt veränderte, spiegeln ihre Geschichten die Verflechtungen zwischen Globalem Norden und Süden wider – durchzogen von Gier, Ausbeutung und moralischen Fragen. In ihren Arbeiten thematisieren sie die fortdauernden kolonialen Kontinuitäten und laden dazu ein, diese kritisch zu hinterfragen.
Stand: Mai 2026