Person in dunkler Kleidung lehnt mit den Händen in den Taschen an einer hellen Außenwand.

Akira Takayama © Bea Borgers

Akira Takayama

Regisseur

Akira Takayama ist ein japanischer Theatermacher und Regisseur. 2002 gründete er in Tokio das interdisziplinäre Theaterkollektiv Port B, mit dem er bis heute international anerkannte Projekte entwickelt. Seine Arbeiten, die häufig den urbanen Raum als Ort der Teilhabe und Reflexion aktivieren, sind regelmäßig bei großen Festivals wie dem Festival/Tokyo, den Wiener Festwochen, Kunstenfestivaldesarts und weiteren internationalen Kunstausstellungen vertreten. Mit Projekten wie Compartment City, The Referendum Project und McDonald’s Radio University erforscht Takayama die gesellschaftlichen Möglichkeiten eines radikal erweiterten Theaterbegriffs.

Anlässlich ihres 75. Jubiläums haben ihn die Berliner Festspiele eingeladen, ein künstlerisches Projekt im Stadtraum zu entwickeln, das sich an ein breites Publikum richtet und sich zur Vergangenheit der Berliner Festwochen, der Berliner Festspiele und der Stadt Berlin verhält. Takayama antwortet auf diese Einladung mit einem Projekt auf der Berliner Ringbahn, das unrealisierte Ideen aus der Vergangenheit der Institution und der Stadt Berlin präsentiert und in die Zukunft überführt.

Stand: März 2026