

Gisèle Vienne © Andrea Montano
Gisèle Vienne ist eine französisch‑österreichische Künstlerin, Choreografin sowie Theater‑ und Filmregisseurin. Schon früh wurde sie von Dorothéa Vienne‑Pollak in den Bildenden Künsten ausgebildet. Sie studierte Tanz und Musik sowie später Philosophie und Puppenspiel.
In den vergangenen zwanzig Jahren wurde ihre Arbeit international gezeigt und tourte durch Europa, Asien und Amerika. Zu ihren Produktionen und Filmen zählen Showroomdummies #1–4 (2001–2020), I Apologize (2004), Kindertotenlieder (2007), Jerk (2008), This Is How You Will Disappear (2010), LAST SPRING: A Prequel (2011), The Ventriloquists Convention (2015) in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater Halle, Crowd (2017), L’Étang (2021) sowie Extra Life (2023). 2021 führte sie Regie bei dem Film Jerk, gefolgt von Kerstin Kraus im Jahr 2024.
Ihre Fotografien und Installationen wurden in zahlreichen internationalen Museen und Institutionen ausgestellt, darunter das Whitney Museum of American Art in New York, das Centre Pompidou in Paris, das Museo Nacional de Bellas Artes in Buenos Aires, das Centre d’Art Contemporain in Genf sowie das Musée d’Art Moderne de Paris. 2024/2025 zeigte sie zwei neue Ausstellungen im Contemporary Art Center Haus am Waldsee und im Georg Kolbe Museum. Dieser Werkfokus wurde im Rahmen der Berlin Art Week 2024 realisiert.
Ihre fotografischen Arbeiten wurden in mehreren Publikationen veröffentlicht. Ein neuer Fotoband, This Causes Consciousness to Fracture, entstand in Zusammenarbeit mit Estelle Hanania und Elsa Dorlin und erschien im November 2024 im Spector Books Verlag. Auch darüber hinaus ist ihr Werk in zahlreichen Publikationen dokumentiert, und die Originalmusik ihrer Produktionen wurde auf mehreren Alben veröffentlicht.
Stand: Juni 2026