
Gedenkveranstaltung
Am 1. März richten wir eine Gedenkfeier für Ulrich Eckhardt, den langjährigen Intendanten der Berliner Festspiele (1973 bis 2001) aus. Er verstarb am 30. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren.
Der herausragende Kulturmanager, Musiker und Jurist hat in Berlin als Intendant und Geschäftsführer der Berliner Festspiele GmbH über Jahrzehnte hinweg kulturpolitisch und kuratorisch maßgeblich im nationalen und internationalen Kontext gewirkt und mit mutigen wegweisenden künstlerischen Programmen gesellschaftlich relevante Themen gesetzt. Von 1989 bis 1990 übernahm er zudem parallel die Intendanz der Berliner Philharmoniker. Er realisierte das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, initiierte das Haus der Kulturen der Welt und konzipierte zahlreiche große kulturhistorische Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Darüber hinaus beförderte und stärkte er zentrale Festivalformate wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), das Theatertreffen, das Jazzfest Berlin und die Musik-Biennale, führte die Berliner Festwochen zur Blüte und entwickelte die Gesprächsreihe Berliner Lektionen. Bis heute prägt sein Wirken die deutsche Kulturszene. Mit Ulrich Eckhardt haben wir einen bedeutenden Impulsgeber und wahren Visionär verloren, dem wir im Haus der Berliner Festspiele mit Reden und künstlerischen Beiträgen gemeinsam mit Ihnen gedenken möchten.
Johann Sebastian Bach
Allemande, 2. Satz aus der 6. Cello-Suite D-Dur, BWV 1012
Ludwig Quandt – Violoncello
Matthias Pees – Intendant der Berliner Festspiele
Maria Bering – Stellvertretende Amtschefin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Sarah Wedl-Wilson – Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin
Nele Hertling – Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin
Aribert Reimann
Nr. 3 aus den Drei Klavierstücken Auf dem Weg (1993)
Axel Bauni – Klavier
Friedrich Dieckmann – Schriftsteller, Publizist
Robert Schumann
aus den 6 Studien in canonischer Form für Pedalflügel op. 56
bearbeitet für 2 Klaviere von Claude Debussy
Studie Nr. 1: Nicht zu schnell
György Kurtág
aus Játékok, Bd. IV
Hand in Hand – Hommage à Sarközy
Robert Schumann / Claude Debussy
Studie Nr. 3: Andantino
György Kurtág
aus Játékok, Bd. IV
Zorniger Choral
Robert Schumann / Claude Debussy
Studie Nr. 5: Nicht zu schnell
Studie Nr. 6: Adagio
Tamara Stefanovich und Nenad Lečić – Klavier
Die Stücke von Schumann / Debussy und Kurtág werden attacca gespielt.