
Theater
Ein Stück von Marie Brassard

Peepshow © David Clermont-Béique
Marie Brassard ist Rotkäppchen, unter anderem. In einem atemberaubenden Kaleidoskop intimer Geschichten über Versuchungen, Flirts und gebrochene Herzen entführt sie, soundtechnisch verfremdet zu verschiedensten Figuren, in unerforschte Landschaften sexueller Phantasien, radikaler Körper-Manipulationen und halluzinogener Drogen. Als „poetische Dokumentaristin und Chronistin paralleler Wirklichkeiten“ erforscht sie das Phänomen sozialer Tabus vor dem Hintergrund einer von religiösen Fundamentalismen geprägten Gesellschaft.
„People would look amazing if when they met other people it would leave marks on their bodies. Their faces would bear the traces of all the kisses, all the bites, and all the hands that ran through their hair. People would be beautiful. They would be wearing the marks of others for everyone to see.“
Marie Brassard
„Eine Frau auf der Bühne genügt, bloß die Stimme wird am Mischpult live verändert – und wir sind gebannt: Das Phantasiegespinst aus Märchen und Sehnsucht, aus Traum und Alptraum berührt und betört.“
Die Welt
Mit ihrer multimedialen Peepshow ist Marie Brassard bereits zum dritten Mal mit einem Soloprojekt bei den Berliner Festspielen zu Gast. Im Rahmen der Festwochen zeigte sie hier 2002 Jimmy, créature de rêve und 2003 La Noirceur.
Text und Regie Marie Brassard
Sounddesign und Musik Alexander MacSween
Bühne und Lichtdesign Simon Guilbault
Mit Marie Brassard und Alexander MacSween
Produktion Infrarouge, Montréal
In Koproduktion mit spielzeiteuropa | Berliner Festspiele, Harbourfront Centre Toronto, Festival de théâtre des Amériques Montréal, Le Théâtre français du Centre national des Arts d’Ottawa, Göteborg Dance & Theatre Festival und Wiener Festwochen
Unterstützt von der Botschaft von Kanada und der Vertretung der Regierung von Québec