Auswahl 2026

Die Auswahl für das 43. Treffen junge Musikszene steht fest!

Junge Musiktalente aus der ganzen Republik haben sich für das Treffen junge Musikszene 2026 beworben. Aus insgesamt 130 Einsendungen aus allen 16 Bundesländern hat die Fachjury nun ihre Auswahl getroffen: 13 Acts wurden als Preisträger*innen nominiert, darunter zwei Bands, zwei Trios und neun Solist*innen. Sie werden zum 43. Treffen junge Musikszene vom 25. bis 30. November 2026 nach Berlin eingeladen.

Wir gratulieren den Preisträger*innen 2026:

Bands

Monkeys on fire
12 – 15 Jahre
Brakel, Nordrhein-Westfalen
Ausgewählt mit dem Titel
Affen Power

The Bridesgown
18 – 19 Jahre
Berlin
Ausgewählt mit dem Titel
Silent Domination

Trios

BLÜTENSTAUB
18 – 19 Jahre
Tübingen, Baden-Württemberg
Ausgewählt mit dem Titel
Fliegen hoch
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Plagodis
15 – 19 Jahre
Brieselang, Brandenburg
Ausgewählt mit dem Titel
Schwarzer Valentinstag
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Solist*innen

KAR!M
13 Jahre
Malsch, Baden-Württemberg
Ausgewählt mit dem Titel
Dreckig
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Elif
15 Jahre
Berlin
Ausgewählt mit dem Titel
Obsessed

Grunzel
21 Jahre
Leipzig, Sachsen
Ausgewählt mit dem Titel
BIS MONTAG
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Henry Y
16 Jahre
Fuldatal, Hessen
Ausgewählt mit dem Titel
Liebes neues Leben
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Katharina Felicia
22 Jahre
Amberg, Bayern
Ausgewählt mit dem Titel
Museum

leentje
17 Jahre
Großhansdorf, Schleswig-Holstein
Ausgewählt mit dem Titel
Rose

Maks Guitano
21 Jahre
Regensburg, Bayern
Ausgewählt mit dem Titel
Moving Out
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Thilda Bryzek
15 Jahre
Berlin
Ausgewählt mit dem Titel
Vorbei

Xinyi Fei
16 Jahre
München, Bayern
Ausgewählt mit dem Titel
play dumb
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Die Preisträger*innen

Die diesjährige Auswahl präsentiert einen recht jungen Jahrgang und vereint Musiker*innen aus Großstädten ebenso wie aus kleineren Städten und ländlichen Regionen. In diesem Jahr überwiegen Songtexte in deutscher Sprache.

Die Auswahl beeindruckt durch ihre künstlerische Eigenständigkeit, viele der Musiker*innen sind Multi-Instrumentalist*innen und produzieren ihre Titel selbst. Einige Talente überraschen durch große stilistische Vielfalt und ein außergewöhnlich hohes Niveau im Songwriting. Vertreten sind unter anderem Hip-Hop und Rap, Singer-Songwriter-Pop, Indie-Pop, Indie-Rock, Punk, Funk-Rock, Elektronik und Ambient, New Wave sowie genreübergreifende und experimentelle Ansätze. Die Beiträge reichen von deutschsprachigen Chansons und Pop-Balladen über englischsprachigen Acoustic-Indie bis hin zu modernen Produktionen mit Lo-Fi-, R&B- und elektronischen Einflüssen.

Auffällig ist der frische und moderne Umgang mit musikalischen Stilen. Viele der ausgewählten Musiker*innen entwickeln einen prägnanten eigenen Sound und überzeugen durch kreative Arrangements, präzise eingesetzte Instrumentierung und ein bemerkenswertes Gespür für musikalische Dramaturgie. Häufig gelingt es ihnen, mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine starke künstlerische Wirkung zu erzielen. 

Inhaltlich spiegeln die ausgewählten Songs die Themen, Fragen und Widersprüche, die junge Menschen heute beschäftigen. Die Musiker*innen setzen sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Zukunftsängsten und der Suche nach Orientierung auseinander. Feministische Perspektiven, Selbstbestimmung, Rollenbilder, Manipulation und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten werden dabei ebenso verhandelt wie Klima- und Zukunftsfragen. Häufig werden die Inhalte humorvoll oder ironisch dargestellt oder in makabren Szenen verarbeitet.

Gleichzeitig stehen sehr persönliche Themen im Mittelpunkt: Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Sehnsucht und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Andere Beiträge widmen sich der intensiven Beziehung zur Musik selbst und beschreiben ihre inspirierende, aber auch vereinnahmende Kraft. 

Wir bedanken uns bei allen Musiker*innen, die sich für das Treffen junge Musikszene 2026 beworben haben. Die Kreativität, Qualität und Vielfalt der eingereichten Musik haben der Jury die Auswahl nicht leichtgemacht.

Für den weiteren musikalischen Weg wünschen wir allen jungen Musiker*innen das Beste und freuen uns, im kommenden Jahr wieder von euch zu hören!