
Thiess Girardet wurde im Februar 2005 in Berlin geboren. Dann hat er nicht geschrien. Er mag Erdbeeren, genaues Hinsehen (politisch, persönlich, aus Neugier), keine Raufasertapeten, schreibt, fotografiert und macht Filme.
2023 zeigte er Straßenfotografie zum Unterwegssein unter dem Titel Stadt + Mensch. Er schreibt Prosa, Experimentelles, selten ein Gedicht und Theatertexte – von offen-rhythmischen Dialogen bis zu einem Text über „Grausamkeit“ für das Stück ICH STEHE STILL und rühre mich (Theatre of Remembrance).
2024 realisierte er gemeinsam mit Julina Jung den 30-minütigen Kurzfilm KASSETTEN über zwei junge Frauen, die sich zwischen Stille und Veränderung entlang der Grenze zwischen Freundschaft und ein-bisschen-mehr bewegen. Der Film feierte im September 2024 Premiere; Thiess schrieb unter anderem das Drehbuch und führte Regie. Seitdem entstanden drei weitere kürzere Kurzfilme über Hinsehen, Wegsehen und Gesehen-werden-wollen.
Seit Oktober 2024 arbeitet er an dem Roman WIRR (AT) über Vermissen, Einsamkeit und das Allein- und Zusammensein. Der Text ist probegelesen, vorlektoriert und auf Verlagssuche. Mit Auszügen daraus wurde Thiess beim Treffen junger Autor*innen 2025 Preisträger.
Stand: Februar 2026