Person mit hellblauem Oberteil und blonden halblangen Haaren in einem Raum.

Corine Pelluchon © Florian Thoss

Corine Pelluchon

Corine Pelluchon ist Professorin an der Universität Gustave Eiffel in der Region Paris und spezialisiert auf politische Philosophie und angewandte Ethik, insbesondere Medizin-, Umwelt- und Tierethik. Ausgehend von der Phänomenologie verbindet ihre Arbeit philosophische Anthropologie mit politischer Theorie und stellt Ökologie und Tierrechte in den Mittelpunkt von Ethik und Politik.

Sie ist Autorin zahlreicher international übersetzter Bücher und hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Günther-Anders-Preis für kritisches Denken und en Dr.-Leopold-Lucas-Preis (2025). Im Jahr 2021 wurde sie zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.

Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen Les Lumières à l’âge du vivant (2021), L’être et la mer. Pour un existentialisme écologique (2024) und La démocratie sans emprise ou la puissance du féminin (2025; die deutsche Übersetzung erscheint 2026 bei Beck unter dem Titel Die weibliche Macht. Ideen zu einer Demokratie ohne Herrschaft).

Stand: Mai 2026