Pelle Schilling © privat

Pelle Schilling

Der niederländische Künstler Pelle Schilling, geboren 1996 in Amsterdam, schafft kinetische Installationen, die die poetische Essenz physikalischer Phänomene offenbaren. Durch seine immersiven Arbeiten inszeniert er feinfühlige Dialoge zwischen mechanischen Systemen, Klang und räumlicher Dynamik und lädt das Publikum zu Momenten purer sensorischer Offenbarung ein. Schillings Praxis macht ein tiefer Respekt für die Autonomie der Betrachtenden bei der Schaffung von Bedeutung aus: Anstatt Interpretationen vorzuschreiben, entwirft er Umgebungen, in denen auf natürliche Weise durch einen intimen Dialog zwischen Betrachter*in und Kunstwerk Sinn entsteht. Seine Installationen fungieren als Instrumente, die mit Naturkräften und mechanischen Bewegungen komponieren und Räume für direkte Erfahrungen und Staunen eröffnen, wo das Publikum durch unvermittelte, sinnliche Begegnungen eigene Verbindungen zum Kunstwerk eingehen kann. Seine Arbeiten wurden bei renommierten niederländischen Festivals wie Rewire, Into The Great Wide Open und Uncloud ausgestellt und in Institutionen wie dem Kunstenlab und dem Centraal Museum gezeigt. Schilling wird vom Mondriaan Fonds unterstützt.