

Giulietta Mottini © Zoé Cornelius
Autorin
Giulietta Mottini, Absolventin des Institut littéraire suisse und der ENSATT (École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre) in Lyon, ist Schriftstellerin und Literaturkritikerin. Ihre künstlerische Praxis wurde durch ein Stipendium der Ernst-Göhner-Stiftung (2019–2021) gefördert und bewegt sich zwischen Poesie, Prosa, Theater und Oper.
2025 schrieb sie das Opernlibretto Dernière expédition au pays des merveilles für das Kollektiv OperaLab, uraufgeführt an der Comédie de Genève. Im Zuge ihrer fortlaufenden Arbeit an der Neubearbeitung literarischer Klassiker entwickelt sie gemeinsam mit dem Regisseur Alan Alpenfelt eine Theateradaption der Odyssee – mit besonderem Blick auf die Transformation und zeitgenössische Reaktivierung antiker Mythen sowie auf die Rolle der Aoidoi beim griechischen Gastmahl.
Parallel entstand mit Ne surtout pas diminuer les nuisances in der Regie des Kollektivs Buro d’Archi eine poetische und akustische Kartierung europäischer Städte. Unterstützt durch ein Stipendium des Kantons Waadt (Schweiz) setzt sie dieses Forschungsprojekt von Juli bis Dezember 2026 im Rahmen eines Berlinaufenthalts fort.
Stand: April 2026