In seinen Holzschnitten gibt uns Hokusai als Zeitzeuge Einblicke in das kulturelle Leben der damaligen Millionenstadt Edo, das vom Theater und den Freudenvierteln, den so genannten Orten des Bösen geprägt und von den reichen Bürgern getragen wurde. Anhand von Holzschnitten aus der Lebensspanne Hokusais werden die Facetten der populären städtischen Kultur und die Bemühungen der Regierung, diese Mainstream-Kultur zu unterdrücken, vorgestellt.