Lecture by curator Sylvia S. Kasprycki
Wie nur wenige andere Völker Nordamerikas beeinflusste der Stammesbund der Irokesen die europäischen Vorstellungen von „den Indianern“. Als gefürchtete Krieger, begnadete Redner und geschickte Diplomaten gingen sie in die Annalen der Kolonialgeschichte wie in die Romanliteratur ein, die gesellschaftliche Stellung ihrer Frauen inspirierte die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts, und ihre Haartracht wurde als „Irokesenschnitt“ zum Symbol der Punk-Kultur.
Wer aber waren und sind die Irokesen? Der Vortrag von Sylvia S. Kasprycki skizziert Geschichte und Kultur der Irokesen und erläutert das Konzept der Ausstellung.