„Herz des Himmels, Herz der Erde“ (German text only)

Film und anschließendes Gespräch mit den Regisseuren Frauke Sandig und Eric Black

Die Dokumentarfilmer sind nach Guatemala und Mexiko gereist. Sie haben junge Maya nach dem Ende der Welt befragt und Geschichten gesammelt über die „Müdigkeit des Wassers" und die Weltflucht der „Götter". Sechs junge Maya lassen uns teilhaben an ihrem Leben, ihrem Alltag, ihren Zeremonien und ihrem Widerstand gegen die Bedrohung ihrer Kultur und Umwelt. Dem westlichen Objektdenken begegnen sie mit einer Kosmovision, die das Andere, Mensch, Tier, Natur, nicht als losgelöstes Gegenüber, sondern als Teil des eigenen Seins begreift. Der Film verknüpft die politische und soziale Gegenwart der Protagonisten mit Bildern der Natur und der mythologischen Vergangenheit. 2011 entstanden, wurde der Film bisher auf 111 internationalen Filmfestivals gezeigt.