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Was treibt einen Mensch an, um sich auf den Weg in unbekannte Länder zu machen? Was sucht er? Ruhm? Reichtum? Leo Frobenius (1873-1938) war solch ein Mensch. Zwölf Mal machte er sich auf den Weg. Bereits auf seinen ersten Expeditionen war er auf der Suche nach den ursprünglichen Formen afrikanischer Kulturen. Er war getrieben von der Vorstellung, sich mit aller Kraft gegen die Modernisierung zu stemmen. Und in Afrika schien er all das in den Mythen, Masken und Malereien zu finden, was er in Europa an Wert vermisste. Frobenius war Abenteurer und Afrika-Entdecker, Ethnologe und Kulturphilosoph, Monarchist und Ideenspender für ein neues Afrika-Bild. Er glaubte sich bisweilen auf den Spuren des alten Atlantis…