Konzert
Altsaxofonist Paul van Kemenade, seit Anfang der achtziger Jahre ein Aktivposten des niederländischen Jazz, schert sich den Teufel um Formate oder Konventionen. Seit 25 Jahren setzt er mit seinem regulären Quintett alle Regeln der Ressourcentrennung von Jazz, Klassik, Pop und Folklore außer Kraft.
In Borderhopping liefert sich der Altsaxofonist ein Stelldichein mit dem deutschen Bassklarinettisten und Baritonsaxofonisten Eckard Koltermann. Die Spielweisen der beiden ergänzen sich prächtig zu einem fulminanten Sound. Der ohnehin schon offene Kontext des Quintetts wird durch zahlreiche Ad-hoc-Formationen innerhalb der Band vom Duo bis zum Quartett unterstrichen. Das expressive Feuer und der Individualismus beider Gruppen versprechen pures Adrenalin.
Mit Ray Anderson, Frank Möbus, Ernst Glerum und Han Bennink gibt Paul van Kemenade diesen Intentionen einen globalen Rahmen, in dem amerikanische und europäische Einflüsse, moderne Traditionen und tradierte Avantgardismen zu einem Powerpack gebündelt werden. Das expressive Feuer und der Individualismus beider Gruppen versprechen pures Adrenalin.
Paul van Kemenade – alto sax
Eckard Koltermann – bass clarinet, baritone sax
Stevko Busch – piano
Benjamin Trawinski – bass
Achim Krämer – drums
Paul van Kemenade – alto sax
Ray Anderson – trombone
Frank Möbus – guitar
Ernst Glerum – bass
Han Bennink – drums