Konzert

Adam Baldych © Promo
Seit Zbigniew Seifert, der das Spiel auf der Jazz-Violine ähnlich revolutionierte wie John Coltrane das Tenorsaxofon oder Jimi Hendrix die elektrische Gitarre, zieht sich durch den polnischen Jazz eine einzigartige Linie großer Geiger von Michał Urbaniak über Krzęsimir Debski bis Henryk Gembalski. Letztes Jahr veröffentlichte Seiferts Gitarrist und Weggefährte Jarek Śmietana sein Album Tribute to Zbigniew Seifert, auf dem neben Jerry Goodman und Didier Lockwood auch der junge polnische Geiger Adam Baldych zu hören ist.
Nicht nur in seinem Ton, sondern auch in seinem ganzen Verständnis für Klang, Energie und musikalische Logik scheint Seifert 30 Jahre nach seinem Tod in der Person Baldychs Auferstehung zu feiern. Seine CD Magical Theatre gehört zu den spannendsten Geigenplatten seit Jahren. Der 1986 geborene und mittlerweile in New York lebende Baldych hört auf den Spitznamen „Evil“, was das Powerlevel seiner Musik wohl recht anschaulich beschreibt.
Adam Baldych – violin
Maciej Kociński – saxophone
Krzysztof Dys – piano
Andrzej Święs – bass
Dana Hawkins – drums
Mit freundlicher Unterstützung von