Konzert | Portrait Stefano Gervasoni
Das aus Genf stammende international renommierte Ensemble Contrechamps widmet sein Programm auf der MaerzMusik dem italienischen Komponisten Stefano Gervasoni. Es präsentiert ein Portrait, das um einen Aspekt des Schaffens von Stefano Gervasoni kreist, den dieser einmal so beschrieben hat:
„Mir gefällt Musik, die nicht so offensichtlich ist, die einem kein ästhetisches Programm aufzwingt und die ihre Komplexität nicht ausstellt, die allerdings über ein hohes Maß an Zweideutigkeit verfügt. Die theatrale Seite in meiner Musik tritt nicht offen zu Tage, sie zeigt sich eher im Filigranen.“
Der Abend beginnt mit dem quasi-performativen mittleren Stück Tracasseries der Franco-Schweizerin Claire-Mélanie Sinnhuber, das das Berühren, Spielen und Erklingen-Lassen des Objekts „Instrument“ thematisiert. Es folgen Gervasonis Werke Least Bee und Godspel, basierend auf Texten von Emily Dickinson und Philip Levine.
Klaus Hubers Komposition Schattenblätter (1975), Marek Kopelent gewidmet, verbindet die Text basierten Werke Gervasonis mit dessen Komposition Épicadenza. Hier steht das Schlagzeug im Zentrum, in dessen Resonanzen sich die anderen Instrumente subtil einfügen.
Claire-Mélanie Sinnhuber
Tracasseries für Ensemble (2006) DE
Stefano Gervasoni
Least Bee für Sopran und Ensemble (1991/1992)
Godspell für Mezzosopran und Ensemble (2002)
Klaus Huber
Schattenblätter für Bassklarinette, Violoncello und Klavier (1975)
Stefano Gervasoni
Epicadenza für Schlagzeug, Zymbalon und Ensemble (2004) DE
ENSEMBLE CONTRECHAMPS
Tito Ceccherini – Leitung
Mélody Louledjian – Sopran/Mezzosopran
François Volpé – Schlagzeug
Luigi Gaggero – Zymbalon
Eine Koproduktion mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD
In Zusammenarbeit mit Pro Helvetia