Ausstellung

Bernhard Leitner

TonRaumSkulptur

Di–Fr 10.00–18.00 Uhr
Sa 11.00–20.00 Uhr,
So 11.00–18.00 Uhr

Eröffnung: 31.01.2008

Der österreichische Architekt und Künstler Bernhard Leitner hat Ende der 1960er Jahre in New York die erste Ton-Raum-Skulptur oder Architektur – eine aus mehreren Audio-Kanälen gespeiste Klangarchitektur – entworfen, ohne dass es damals die technischen Möglichkeiten ihrer Realisierung gab. Die Idee entwickelte Bernhard Leitner aus seinem Interesse für Raum und Architektur, für klassische und moderne Musik, sowie für modernen Tanz und für das technischen Instrumentatrium der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Die für den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart konzipierte Ausstellung zeigt in Skizzen, Notaten, Modellen, Fotografien ausschließlich dieses frühe, sich zunächst nur theoretisch ereignende Experimentierfeld. Im Zentrum der Ausstellung, im White Cube, steht die Wiederaufnahme der ersten, 1971 bis 1973 mit Hilfe einer Kreisrelaisschaltung mit Handkurbel und eines Lochstreifen-Programmiergerätes tatsächlich realisierten Ton-Raum-Untersuchungen. Sie ist keine historische Rekonstruktion, sondern die mithilfe von modernen Steuerungsgeräten erstmals wieder realisierte erste Ton-Raum-Skulptur in der Geschichte der bildenden Kunst.