Ausstellung

Fátima Miranda

La piel de la voz

Grafische Partituren
 

Di–Fr 13.00–18.00 Uhr
Sa 11.00–14.00 Uhr

Eröffnung Mo 17. März, 17.00 Uhr

Ferne erscheinen sie wie Landkarten mit Flüssen, Bergen und Tälern, wie labyrinthische Pläne geheimnisvoller Reisen oder wie abstrakte Malerei. Arbeitsmaterial, das einen strengen funktionalen Charakter hat, und dennoch eine „rein“ visuelle ästhetische Kontemplation erlaubt. Die Partituren entstehen während des Kompositionsprozesses und beinhalten musikalische, vokale und interpretatorische Angaben, freie Notenlinien, Zeichnungen, Anmerkungen, beschreibende Adjektive zu Texturen oder Geschmack, sowie Farben und physische und emotionale Eindrücke. Die Grafik repräsentiert auch Gesten, Atemtechniken und die Arbeit der Muskulatur. Das Gesamt der Partituren entspricht der Vielfalt der Vokaltechniken Fátima Mirandas. Das Papier wird aber auch zu einer Art Reflektionsfläche und beschreibt einen berührenden vitalen Prozess.