Konzert | Dmitri Kourliandski & Structural Resistance Group – Portrait I

Moscow Contemporary Music Ensemble

Im Mittelpunkt der Porträtkonzerte im Glashof des Jüdischen Museums stehen Werke des Moskauer Komponisten Dmitri Kourliandski im Spiegel von Werken der Gruppe StRes und des jungen russischen Komponisten Vadim Karassikov.

 

Dmitri Kourliandski, geboren 1976, ist derzeit Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Gemeinsam mit fünf russischen Komponisten seiner Generation, Boris Filanovski (St. Petersburg), Sergej Newski (Berlin/Moskau), Anton Safronov (Moskau), Alexei Sioumak (Moskau) und Valery Voronov (Köln/Minsk), gründete er 2005 die Structural Resistance Group StRes. Die Idee des Zusammenschlusses der sehr unterschiedlichen Künstler lag in der Notwendigkeit begründet, zusammenzuarbeiten, um eine ästhetische Plattform kultureller Kommunikation zu schaffen, um auf die neueste russische Musik aufmerksam zu machen und ihren Standpunkt innerhalb des russischen und internationalen Musiklebens zu verdeutlichen. Sie entwickeln Konzepte und Programme für gemeinsame Konzerte und Veröffentlichungen. Mit dem Moscow Contemporary Music Ensemble arbeiten sie bereits seit 2005 zusammen und gastierten in vielen russischen Städten wie auch in Amsterdam, Eindhoven und Tilburg. Bei MaerzMusik 2009 in Berlin ist die Gruppe StRes nun mit zahlreichen Uraufführungen und Erstaufführungen erstmalig auch in Deutschland zu erleben.

Vadim Karassikov
in the flame of the dream Fassungen für Akkordeon, Violine und Violoncello (2008) UA

Sergej Newski
Blindenalphabet für Bassklarinette, Akkordeon, Violoncello und Schlagzeug (2007)

Valery Voronov
Annäherung für Violine und Violoncello (2008) UA

Dmitri Kourliandski
Broken memory für Klavier, Violine und Violoncello (2005) DE

Alexei Sioumak
cl.air und Polka für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier (1999/2002) DE

Koproduktion von MaerzMusik | Berliner Festspiele und Berliner Künstlerprogramm des DAAD
In Zusammenarbeit mit Jüdisches Museum Berlin
Mit Unterstützung von Ministerium für Kultur der Russischen Föderation