Konzert | Sonic Arts Lounge
Michael Pisaros A wave and waves (2006) ist eine abendfüllende Partitur für einhundert Perkussionsinstrumente, die in zwei Teilen die Überlagerung und statistische Verteilung von sehr leisen Klängen (Sandpapier auf Stein, Pflanzensamen auf Glas, gestrichene Glocken, kleine Kieselsteine sacht auf Tam Tam, etc.) in auf- und abschwellenden Wellen unternimmt. Es entsteht eine Art Granularsynthese mit instrumentalen Mitteln, in der aus kleinen, fein differenzierten Segmenten ein globaler Klangverlauf entsteht.
Für die Präsentation im WellenFeld H 104 der TU Berlin wurde die Einspielung von Greg Stuart auf 100 Kanälen speziell für das Wellenfeldsynthese-System und die akustischen Eigenschaften des Aufführungsraumes angepasst. Die Performance-Fassung, die hier zur Uraufführung kommt, verbindet die technisch vermittelten Klänge der Einspielung mit den live im Raum erzeugten Instrumentalklängen von fünf Musikern.
Michael Pisaro
A wave and waves (Performance Version, 2006/2010) UA
100-Kanal Zuspielung realisiert von Greg Stuart
Wandelweiser Komponisten Ensemble
Johnny Chang – Violine
James Orsher – Harmonium
Michael Pisaro – E-Gitarre
Normisa Pereira da Silva – Flöte
Greg Stuart – Perkussion
Florian Goltz / Wim Thoben – Musikinformatik
Koproduktion von Elektronisches Studio der TU Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation und MaerzMusik | Berliner Festspiele
in der Reihe Neue Musik multimedial | TU Berlin im ohrenstrand.net
ohrenstand.net wird gefördert durch Netzwerk Neue Musik und Land Berlin