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Der Vorverkauf für MaerzMusik 2023 hat begonnen

Die diesjährige Festivaledition findet vom 17. bis 26. März im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Spielorten der Stadt statt – erstmals unter der künstlerischen Leitung von Kamila Metwaly.

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MaerzMusik 2023

Vorwort von Kamila Metwaly und Matthias Pees

MaerzMusik versteht sich als ein Ort des Austauschs von künstlerischem Wissen durch neue Begegnungen und geteilte Erfahrungen. Entwickelt aus unterschiedlichen Perspektiven des Hörens, der zeitgenössischen Musik und des Klangs, öffnet das Festival mit Konzerten, Performances, Musiktheater, installativen und diskursiven Formaten einen Raum gemeinsamen Erlebens.

Für MaerzMusik 2023 haben wir den Komponisten und Dirigenten Enno Poppe als Gastkurator eingeladen. Zusammen und im stetigen Austausch haben wir versucht, möglichst viele Aspekte unserer vielgestaltigen Realität in der Programmgestaltung zu reflektieren – stets durch das Brennglas der zeitgenössischen Musik. Jeder Festivaltag erzählt daher mehrere Geschichten, die sich verändern und transformieren, und öffnet einen Raum, in dem Unterschiedlichkeiten eine Stimme bekommen. Um diese vielen Stimmen zu repräsentieren, die heute zu zeitgenössischen und experimentellen Musikpraktiken beitragen, haben wir das Festivalprogramm in Form von zehn Begegnungen gestaltet. Die Fragen, Reflexionen und Provokationen, die dabei aufkommen, können entweder jeweils für sich erlebt werden oder in einen Dialog mit den anderen Werken und Konzerten treten, die für diese Ausgabe eingeladen wurden.

MaerzMusik 2023 ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, deren Arbeiten sich zwischen den Disziplinen bewegen („On Being Human as Praxis“ – 19.3.) oder zwischen Form und Technologie („Hide to Show“ – 17.3.), zwischen Stimme und Embodied Practices (Elaine Mitchener, Juliet Fraser, Noa Frenkel, Claire Chase – 18.–25.3.) oder entlang verschiedener Politiken der Zeit („Haphephobia“ – 18.3., ensemble mosaik – 19.3., „Grenzraum HÖREN“ – 18.–26.3.). Ebenso setzen wir das Engagement des Festivals für Werke fort, die über längere Zeiträume hinweg entstehen („asamisimasa-zyklus“ – 22.3.), sowie für die ungehörten Musiken der jüngeren Vergangenheit (Lucia Dlugoszewski, Ensemble Musikfabrik – 24.03.).

Wir freuen uns, Sie beim Festival begrüßen zu dürfen!

Kamila Metwaly & Matthias Pees
Künstlerische Leiterin MaerzMusik & Intendant Berliner Festspiele

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