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Willkommen zum Treffen junger Autor*innen 2021!

Ab dem 11. November können wir zwanzig junge Autor*innen im Alter von 11 bis 22 Jahren aus 8 Bundesländern in Berlin begrüßen. Die Jury hat sie mit ihren Arbeiten aus 367  Bewerbungen ausgewählt. Zusätzlich erhalten 20 weitere Bewerber*innen als Förderpreis für ihre interessanten und vielversprechenden Texte einen Buchscheck.

Das diesjährige Treffen findet im Jugendkulturzentrum DIE WEISSE ROSE in Berlin Schöneberg statt. Vielen Dank an das Haus, dass wir vorübergehend dort „einziehen“ und den jungen Autor*innen die Bühne öffnen und Raum geben dürfen.

Die gemeinsame Lesung der Preisträger*innen findet am 12. November im Jugendkulturzentrum DIE WEISSE ROSE in Berlin-Schöneberg statt. Am 13. November beleuchtet eine Gesprächsrunde das Spannungsfeld zwischen „Schreiben und Sprechen“ und stellt das Medium Podcast als Format für die literarische Stimme vor. Im anschließenden Konzert „Texte treffen Töne“ sind die ehemaligen Preisträger*innen des Treffens junge Musik-Szene Juli Gilde und Lea Meller mit Band auf der Bühne zu erleben.

Das Publikum ist herzlich eingeladen, das Festival vor Ort oder über unser digitales Festivalzentrum zu besuchen, das auch zum Verweilen und zum Austausch einlädt! Dort gibt es auch Informationen zu Veranstaltungen, Tickets und Preisen.

Fortbildungs-Angebot für Pädagog*innen und Leiter*innen von Schreibwerkstätten

Das Forum richtet sich an Pädagog*innen und Multiplikator*innen. Den Teilnehmenden werden praxisnahe Hilfsmittel an die Hand gegeben, die sie zur Umsetzung von Schreibwerkstätten in Schulen und der Vermittlung literarischen Schreibens ermutigen.

In Gedichten, Erzählungen, Prosa und fragmentarischen Texten fassen die jungen Autor*innen die Welt(en) um sich herum, und sich selbst in ihnen. Sie bewegen sich durch urbane und ursprüngliche Landschaften, vielfach mit einem besonderen Blick für kleinste Details, über die sie große Themen konkret greifbar erzählen: Kleinste Erlebniswelten werden unter das Brennglas gelegt, mit genauem Blick seziert und zu Metaphern von Seelen-Räumen. Sie verhandeln in ihren Texten den eigenen Körper und das Recht auf Selbstbestimmung, Familiengeschichten und ihre Konstellationen, Freundschaften, Einsamkeit, Gefühle von Verloren-Sein in der Welt, Ausbruchsphantasien aus dem beschränkten Lebensrahmen, oder ersinnen mit ungewöhnlichen Perspektiven parallele (Flucht)-Welten. Vielfach scheinen die Protagonist*innen Signale auszusenden und auf ein Echo zu warten Es gibt Arbeiten mit einer sehr modernen urbanen Qualität, die mit einer Mischung aus Härte und Verletzlichkeit daherkommen, vielfach mit fragmentarischem Charakter, die so auch formal das Gebrochene ausdrücken. Durch ungewöhnliche Perspektiven beginnen reale Welten zu schweben und in das Absurde abzudriften. Auch traditionelle Erzählformen, wie z.B. das Märchen, werden durch die jungen Autor*innen als Unterlage zur Schilderung gegenwärtiger Begebenheiten neu genutzt.

Wir wünschen allen Beteiligten und Besucher*innen eine intensive, reiche und anregende Zeit. Willkommen zum Treffen junger Autor*innen 2021!

Das Treffen junger Autor*innen

Das Treffen junger Autor*innen bietet jungen schreibenden Menschen eine Plattform, auf der sie ihre Texte vorstellen können, und schafft damit Aufmerksamkeit für ihre Anliegen, Themen und Standpunkte. Gleichzeitig öffnet das Treffen einen geschützten Raum, in dem sich die jungen Künstler*innen begegnen, gegenseitig inspirieren und durch professionelles Feedback bestärkt werden, ihren persönlichen künstlerischen Ausdruck weiterzuentwickeln. Der Bundeswettbewerb Treffen junger Autor*innen der Berliner Festspiele wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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An der Brücke zur Realität

Anthologie des Treffens junger Autor*innen 2020

164 Seiten

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Anthologie herunterladen PDF, 938 KB

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