Filmscreening
in Anwesenheit der Regisseurin, vorab: DREAM BABY DREAM

Filmplakate Being Hipp & DREAM BABY DREAM
Doppelscreening am Sonntagmorgen: Der experimentelle Kurzfilm DREAM BABY DREAM, der im Rahmen des Jazzfest Berlin 2025 gemeinsam mit 60 Berliner Akteur*innen realisiert wurde, trifft auf das filmische Porträt Being Hipp, das die Geschichte der Jazzpianistin Jutta Hipp erzählt und zugleich ein Panorama der transatlantischen Jazzkultur in einer Zeit des Umbruchs entfaltet.
Ein Film von Andrés Aguiló, Lina Ashour, Frederik Britzlmair, Nadin Deventer, Joel Grip, Andrés Hilarión, Chris Jonas, Nelly Thea Köster, Cal Ola und Ahmed Shah
DE 2026, 21 min
Eine Produktion von Jazzfest Berlin / Berliner Festspiele
In verschiedenen Sprachen mit englischen Untertiteln
60 Berliner Akteur*innen, darunter Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, erkunden in diesem experimentellen Kurzfilm durch Musik, Bewegung und Poesie zentrale Fragen unserer Gegenwart. Das Projekt wurde im Herbst 2025 von einem zehnköpfigen Creative Team entwickelt und während der Jazzfest Community Week in Berlin gedreht. Der Film feierte im April 2026 seine Premiere in Washington, D.C., wo er mit dem IN Series Counterpoint Award ausgezeichnet wurde, und war seitdem bei über zwanzig Screenings auf Musik- und Filmfestivals im In- und Ausland zu sehen.
Ein Film von Anna Schmidt
in Anwesenheit der Regisseurin
DE 2025, 52 min
Koproduktion mit MDR und BR für ARTE
In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln
Being Hipp – First Lady of European Jazz folgt dem außergewöhnlichen Lebensweg der Jazzpianistin Jutta Hipp zwischen Deutschland und New York und zeichnet das Porträt einer Musikerin, die sich in den 1950er-Jahren in einer männerdominierten Szene behaupten musste. Hipp war die erste europäische Frau, die einen Plattenvertrag bei Blue Note Records erhielt. Als Künstlerin wurde sie von der Presse gefeiert und von ihren Kolleg*innen verehrt. Trotzdem verstummte sie nach wenigen Jahren, verließ die Bühne und arbeitete fortan anonym in einer Textilfabrik im New Yorker Stadtteil Queens.
Legendäre Jazzgrößen wie David Amram, Lou Donaldson und Sheila Jordan, die Jutta Hipp noch persönlich kannten, erinnern sich im Film an eine Musikerin voller Talent, Charisma und Widerspruch. Ihre Biografin Ilona Haberkamp teilt bisher unveröffentlichtes Archivmaterial, Clara Haberkamp interpretiert Hipps Musik neu und die renommierte Harvard-Professorin Ingrid Monson analysiert die politischen und kulturellen Spannungsfelder, in denen sich Hipp bewegte.
Eine Veranstaltung der Yorck-Kino GmbH