Filmscreening
Meredith Monk

Book of Days (1988), Regie: Meredith Monk © Dominique Lasseur
Book of Days ist ein Film über die Zeit. Ursprünglich zog er Parallelen zwischen dem Mittelalter – einer Zeit des Krieges, der Seuchen und der Angst vor der Apokalypse – und modernen Zeiten mit ihren ethnischen und religiösen Konflikten, der AIDS-Epidemie und der Furcht vor atomarer Auslöschung. Angesichts jüngerer Ereignisse zeigt sich der zyklische Charakter solcher Phänomene erneut. Obwohl der Film keine Antworten liefert, widmet er sich doch der Weitsicht und Vorstellungskraft sowie einer poetischen Anrufung dessen, was uns verbindet. Book of Days wurde ursprünglich im US-amerikanischen Fernsehsender PBS ausgestrahlt, beim New York Film Festival gezeigt und wurde für die Whitney Biennale ausgewählt.
Book of Days (1988)
Film, 85 Minuten
In englischer Sprache
schwarz-weiß und Farbe
Meredith Monk – Konzept & Regie
Jerry Pantzer – Kamera
Yoshio Yabara – Szenografie, Kostümdesign
Meredith Monk – Musik
Catherine Tatge und Dominique Lasseur – Produktion