Filmscreening

Book of Days

Meredith Monk

Ein Mädchen formt mit den Daumen und Zeigenfingern beider Hände einen Bildausschnitt vor ihren Augen. Ein älterer Mann, der neben ihr steht, blickt sie an. Beide trage schwarze Umhänge.

Book of Days (1988), Regie: Meredith Monk © Dominique Lasseur

Book of Days ist ein Film über die Zeit. Ursprünglich zog er Parallelen zwischen dem Mittelalter – einer Zeit des Krieges, der Seuchen und der Angst vor der Apokalypse – und modernen Zeiten mit ihren ethnischen und religiösen Konflikten, der AIDS-Epidemie und der Furcht vor atomarer Auslöschung. Angesichts jüngerer Ereignisse zeigt sich der zyklische Charakter solcher Phänomene erneut. Obwohl der Film keine Antworten liefert, widmet er sich doch der Weitsicht und Vorstellungskraft sowie einer poetischen Anrufung dessen, was uns verbindet. Book of Days wurde ursprünglich im US-amerikanischen Fernsehsender PBS ausgestrahlt, beim New York Film Festival gezeigt und wurde für die Whitney Biennale ausgewählt. 

18.3.2026, 19:00, Akademie der Künste (Pariser Platz)
Verleihung des Großen Kunstpreises Berlin an Meredith Monk

Programm

Book of Days (1988) 
Film, 85 Minuten
In englischer Sprache
schwarz-weiß und Farbe

Stab

Meredith MonkKonzept & Regie
Jerry Pantzer Kamera
Yoshio Yabara Szenografie, Kostümdesign 
Meredith MonkMusik
Catherine Tatge und Dominique Lasseur Produktion