Aktiverung

Playworker*innen

In täglich stattfindenden Rundgängen teilen die Playworker*innen ihre Expertisen und Gedanken zu den Kunstwerken und bringen individuelle thematische Schwerpunkte ein. 

Die Playworker*innen sind Gastgeber*innen, Gesprächspartner*innen, Unterstützer*innen, Spielkamerad*innen und Expert*innen und entwerfen künstlerisch-edukative Szenarien für Radical Playgrounds. Du triffst sie zu den Öffnungszeiten auf dem Ausstellungsgelände zu einem Gespräch, Austausch, oder für ein Spiel. 

Playworker*innen

Viviane Tabach ist Kuratorin, Kunstvermittlerin und Künstlerin. Seit mehr als fünfzehn Jahren beschäftigt sie sich mit Kunstvermittlung und erforscht die Überschneidungen zwischen kuratorischen, künstlerischen und pädagogischen Praktiken. Sie leitet den Projektraum Co-Making Matters im Haus der Statistik und ist Gründungsmitglied des Kollektivs Cruising Curators.

Jakob Eichhorn hat sich auf kulturelle Kommunikation mit den Schwerpunkten Kunst, Geschichte und Politik spezialisiert. Mit einem akademischen Hintergrund in Public History, Journalismus und Kommunikationswissenschaften liegt sein besonderer Schwerpunkt auf Geschichten als soziales Werkzeug. Seine Erfahrungen im Bereich Kuration und Vermittlung haben sein Bestreben geprägt, Kunst, Wissenschaft und gesellschaftliche Diskurse zugänglich zu machen.

David Bruckmüller hat als Filmemacher, Fotograf, IT-Techniker und in verschiedenen kunstbezogenen Positionen gearbeitet. In seiner Praxis beschäftigt er sich gerne mit Bildern und Texten, meist zu Nischen und Nuancen, die sich von den Rändern her in die Gesellschaft einschleichen und/oder zu sozialen Fragen. Er arbeitet auch gerne mit Baumaterialien (vor allem Holz), was wahrscheinlich aus einem seiner früheren Leben als angehender Architekt stammt.

Amelie Pauline Hornung hat mehrere Jahre als Vermittlerin am Gropius Bau gearbeitet und schreibt derzeit ihre Masterarbeit über Urbanes Leben im Fachbereich Philosophie. Sie beschäftigt sich mit den Überschneidungen von Kunst, Bildung, Inklusion und Gemeinschaftspraktiken.

Max Reiniger arbeitet als Vermittler, Autor und Performer in freien Theaterprojekten. Ihn interessieren Recycling, Unterhaltung und Humor als Vermittlungspraxis und die Realität als ein ästhetischer Effekt der Kunst. Er inszeniert mit der Gruppe Blomen/Moré/Reiniger und ist Mitveranstalter des Theaterkongress Offline Berlin.

Niusha Ramzani ist eine in Berlin lebende und arbeitende Künstlerin und Aktivistin. Sie hat Philosophie, Kunstgeschichte und Design studiert und unter anderem mit dem Gropius Bau, MIT (USA) und Floating e.V. gearbeitet. Sie ist Teil des Kollektives “Rhizomatic Squad for Caring Technologies” sowie in diversen politischen Kontexten aktiv. Momentan arbeitet sie hauptsächlich mit Film und Text.

Christopher-Felix Hahn ist freischaffender Performer, Theatermacher und Architekturhistoriker und hat u.a. mit Tino Sehgal, Nico and the Navigators und Showcase Beat Le Mot zusammengearbeitet. Seine eigenen Arbeiten setzen sich meist mit der konkreten Geschichte von historisch aufgeladenen Orten auseinander, wie dem Berliner Haus des Rundfunks oder der Schiller-Oper auf St. Pauli.

Duc Vu Manh ist viet-deutscher Kunstvermittler und Kreativschaffender. Er befasst sich an drängenden Fragen der sozialen Gerechtigkeit, Solidarität und Selbstbestimmung. Er betrachtet die Neugier an Kunst als Grundlage für Begegnungen: Sie ermöglicht das Erzählen von Geschichten mit Blick auf Gemeinschaft, Ermächtigung und Anerkennung der unterschiedlichsten Perspektiven. Duc Vu Manh lebt und arbeitet in Berlin.

Daria Redkina ist eine Performance-Künstlerin, die mit Klang und akustischen Objekten arbeitet. Sie ist oft an ortsspezifischen Interventionen mit komplexen akustischen Umgebungen beteiligt und passt ihre Arbeit dem Raum und seinen einzigartigen architektonischen Dimensionen an. Am liebsten arbeitet sie an der Schnittstelle von Sounddesign, Skulptur und interaktiven Medien.