Eintritt frei
Donnerstag, 15. Dezember 2005 | 20:00
Moderation
Fritz Jacobi (Kustos der Nationalgalerie)
Eckhart Gillen (Kurator Ausstellung „Bernhard Heisig – Die Wut der Bilder“)
Teilnehmer
Peter H. Feist (Kunsthistoriker)
Werner Hofmann (Kunsthistoriker)
Manfred Schneckenburger (Leiter Dokumenta 6 und 8, Rektor der Kunstakademie in Münster)
Veranstalter
Nationalgalerie Staatliche Museen zu Berlin mit der Bernhard-Heiliger-Stiftung
<cms_link> <templatecontent> <cms_value> <lang id="§"> <text> http://www.bernhard-heiliger-stiftung.de/ </text> </lang> </cms_value> <cms_value> <lang id="§"> <text> www.bernhard-heiliger-stiftung.de </text> </lang> </cms_value> <cms_value> <lang id="§"></lang> </cms_value> <cms_value> <lang id="§"> <sel> <value> externalLink_st_domeditor_1.ExternerLink </value> </sel> </lang> </cms_value> <cms_value> <lang id="§"></lang> </cms_value> <cms_value> <lang id="§"></lang> </cms_value> </templatecontent> </cms_link>
Während der 1915 in Stettin geborene Bernhard Heiliger seinen künstlerischen Weg im „Land der Freiheit“ in der Abstraktion fand und sich klar als „westdeutscher“ Künstler positionierte, verpflichtete sich der in Breslau aufgewachsene Bernhard Heisig auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs dem Weltbild des Sozialismus und Antifaschismus. Bernhard Heisig hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Täter und Opfer war. Seine künstlerische Leistung liegt in der lebenslangen Auseinandersetzung mit den Traumata einer Biographie, die aus Krieg und Diktatur in eine weitere Diktatur und den Kalten Krieg überging. Die Persönlichkeit und das Werk Heisigs standen im Zentrum des seit 1990 andauernden Bilderstreits um die Bewertung der Kunst in der DDR. Bernhard Heiligers Werke dagegen waren und sind im ehemaligen Westen anerkannt und besonders im Berliner Stadtbild sehr präsent.
Die Ausstellung „Bernhard Heisig – Die Wut der Bilder“ ist vom 22.10.2005 bis zum 29.01.2006, parallel zur Retrospektive Bernhard Heiliger, im Martin-Gropius-Bau zu sehen.
Diskutiert wird über Bernhard Heiliger und Bernhard Heisig, zwei Künstlerleben im geteilten Deutschland.