François Morellet

Mittwoch, 8. November | 15:00

Samstag, 11. November| 18:00

Eintritt frei

François Morellet

ARTE France 1994, 23 Min.

Regie: Christophe Loizillon

Er selbst sagt über seine Kunst „Meine Arbeiten sind immer sehr einfach, an der Grenze zum Nichts, gewesen“. François Morellet zählt zu den Wegbereitern der „Konkreten Kunst“ und ist bekannt für seine radikalen künstlerischen Ansätze, in denen stets sein besonderer Sinn für Humor aufscheint, sei es in seinen Bildern, in seinen Lichtinstallationen oder in seinen Skulpturen. Morellet, der sich der Malerei zunächst als Autodidakt genähert hat, wird dieses Jahr 80. Doch zum alten Eisen gehört er in der Kunst noch lange nicht, wie seine Präsenz in der Ausstellung „Peintures/Malerei“ beweist. In Berlin hat er bereits mehrere architekturbezogene Arbeiten realisiert, unter anderem die Neonbänder im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags und im Debis-Komplex am Potsdamer Platz.

Für das Porträt von 1994 hat der Filmemacher Christophe Loizillon den Künstler, der in Paris und Cholet lebt, zu Hause besucht und begleitet bei der Realisierung von Werken wie „L’Angle“ im Kunstmuseum von Nantes und „Malewitsch’s Schiffbruch“ im Park der Domaine de Kerguéhennec. Entstanden ist das ruhige und besonnene Porträt eines Künstlers, der sich ebenso der Geometrie wie der Natur verbunden fühlt. Wenn man Morellet bei seiner Arbeit am Schreibtisch beobachtet, wird deutlich, wie akribisch seine in der Ausführung oft sehr reduziert und minimalistisch scheinenden Arbeiten durchdacht sind.

ARTE präsentiert: Künstlerporträts im Martin-Gropius-Bau

im Rahmen der Ausstellung

Peintures/Malerei – Malerei in Frankreich 1972 bis heute

23. September bis 12. November 2006

Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE begleitet das Kunstprojekt ART FRANCE BERLIN als Medienpartner. Im Rahmen dieser Partnerschaft zeigt ARTE im Martin-Gropius-Bau eine Reihe von Filmporträts zu Künstlern, die bei ART FRANCE BERLIN vertreten sind.