Von der Hölle ins Paradies oder Chopin hat mich gerettet

Dienstag, 31. Januar 2006 | 20:00

Veranstalter

Stiftung Topographie des Terrors

Stresemannstraße 111

10963 Berlin

Tel  +49 (0)30 25 45 09-0

Fax +49 (0)30 25 45 09-99

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2005, 72 Minuten

Moderation: Dr. Claudia Steur, Stiftung Topographie des Terrors

Michael Teutsch, München, Regisseur der Dokumentation, wird in den Film einführen und für die Diskussion zur Verfügung stehen.

Der Film schildert die Lebensstationen der Jüdin Aliza Sommer-Herz. Die heute 102-jährige Frau Sommer-Herz war in den 1930er Jahren eine gefeierte Pianistin. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie im Ghetto Theresienstadt interniert. Ihr Klavierspiel rettete sie vor der drohenden Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz und half ihr, das Ghetto Theresienstadt zu überleben, während fast alle Angehörigen ihrer Familie von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Nach der Befreiung lebte sie zunächst in Israel, seit Ende der 1980er Jahre in London. Die Musik ist bis heute die unerschöpfliche Quelle ihres Lebenswillens und ihrer Lebensfreude.

Michael Teutsch ist seit 1996 als Autor und Regisseur tätig. Als Kameramann war er an bekannten Fernsehproduktionen beteiligt, unter anderem an den Dokumentationen Leni Riefenstahl: Ein Traum von Afrika und Boat People auf der Cap Anamur. Zu seinen Eigenproduktionen gehören unter anderem Hier sind wir die Türken (2001) und Sound of Freedom (2004).