Dienstag 05. Oktober 2010 | 19:00
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
In englischer Sprache mit Simultanübersetzung
Moderation: Prof. Dr. Ingrid Kummels (Lateinamerika-Institut, FU Berlin)
Veranstalter: Ibero-Amerikanisches Institut
in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele | Martin-Gropius-Bau
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Prof. Dr. Guillermo Zermeño (El Colegio de México) wird die moderne Erfindung von Teotihuacán als einem der Wahrzeichen der mexikanischen Nation erörtern. Sie ist eng mit dem im 19. Jahrhundert aufkommenden Nationalismus und Indigenismus verbunden. Mit der offiziellen Eröffnung der archäologischen Fundstätte Teotihuacán im Jahre 1910 wollte sich die mexikanische Nation vor der Welt als ein Land mit Jahrtausende alten Kulturen präsentieren; welches dennoch modern ist und nicht im Widerspruch zu seinem spanischen Erbe steht. Die Pyramiden, die im Laufe der Zeit zu einem obligatorischen Ziel von Mexiko-Besuchern wurden, repräsentieren also nicht nur die ehemaligen indigenen Bewohner.
Im Rahmen der Ausstellung „Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt“