Mittwoch 05. Januar 2011 | 19:00
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Berlin-Dahlem, der erste Wissenschaftsstandort der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, glänzte ab 1911 mit bahnbrechenden Forschungserfolgen. Doch über dem „deutschen Oxford“ liegen auch Schatten, die die Wissenschaft bis heute vor große Frage nach der eigenen Verantwortlichkeit für ihre Forschung stellen. Fast alle Kaiser-Wilhelm-Institute in Berlin betätigten sich im Ersten und Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger stark an kriegswichtigen Forschungsprojekten. Dazu gehören die Giftgasforschungen Fritz Habers und die Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn, deren Folgen er selbst 1938 allerdings noch nicht übersah. Die Diskussion erörtert, welche Projekte in Dahlem sonst verfolgt wurden, welche zur Anwendung kamen und mit welcher Motivation und mit unter welchen Bedingungen Wissenschaftler für den Krieg arbeiten konnten, sollten oder wollten.
Information und Anmeldung
Museumsinformation Berlin
Montag – Freitag 9:00 – 16:00
Sa/So/Feiertag 9:00 – 13:00
Tel +49 (0)30 247 49-888
Fax +49 (0)30 247 49-883
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Im Rahmen der Ausstellung WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin
Veranstalter:
Eine Ausstellung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Max-Planck-Gesellschaft.
Ausstellungspartner: Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin.
Partnermuseen: Museum für Naturkunde Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Deutsches Museum, München.
Die Ausstellung wird aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.