Eine Nacht in Kabul – Unterwegs in eine fremde Vergangenheit

Mittwoch 29. September 2010 | 19:00

Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal

Lesung und Gespräch mit Ulrich Ladurner

Moderation: Michael Naumann

Veranstalter

Residenz Verlag

Druck- u. Verlagsgesellschaft mbh

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Was haben wir in Afghanistan verloren?

Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit – in ihrem Namen führt der Westen in Afghanistan Krieg gegen die Taliban und gegen den Terror. Ulrich Ladurner berichtet von den Schauplätzen in diesem Konflikt, in dem die zentralen Werte des Westens beschädigt werden.

Seine Reisen führen ihn in ein Land voller Gegensätze, auf den Spuren von Eroberungen und Niederlagen. Er blickt zurück in die lebendige Vergangenheit eines alten Schlachtfeldes, das Europäern und Amerikanern zur Obsession wurde, und legt Zeugnis ab über das Leben der Menschen heute.

Was er erzählt, lässt uns verstehen, warum Großmächte in Afghanistan scheitern. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch über Feindbilder und die Macht der Erinnerung, das Antworten sucht auf die provokante Frage, was wir in Afghanistan eigentlich verloren haben.

Ulrich Ladurner, geboren 1962 in Meran/Südtirol, studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Innsbruck. Seit 1999 berichtet er als Auslandsredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT aus Irak und Iran, Afghanistan und Pakistan. Er lebt in Hamburg.