Donnerstag 8. Juli 2010 | 19:00
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Mit
Prof. Dr. Peter Bexte, Kunsthochschule für Medien Köln
Dr. Matthias Bruhn, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Peter Bexte untersucht in seinem Vortrag Moore’s höchst ambivalente Skulptur. Sie schwankt zwischen Monument und Kritik der Kernspaltung. Ihre Geschichte gibt ein lebhaftes Zeugnis von den Auseinandersetzungen um die Atomphysik.
Peter Bexte ist Professor für Ästhetik an der Kunsthochschule für Medien in Köln und einer der vielseitigsten wie innovativsten Bildwissenschaftler im deutsch-sprachigen Raum. Er erforschte in zahlreichen Ausstellungen, Forschungsprojekten und Publikationen die Relationen von Kunst, Technik und Wissenschaft seit dem 17. Jahrhundert.
Der Respondent des Abends, Dr. Matthias Bruhn, arbeitet und publiziert seit langem zu ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Aspekten der Bildproduktion. Er ist Leiter der Forschungsgruppe „Das Technische Bild“ und Mitherausgeber des kunsthistorischen Jahrbuchs „Bildwelten des Wissens“.
Im Rahmen der Vortragsreihe »Alles sehen« Bildanalysen der Gegenwart – Zur Aktualität der Kunstgeschichte
Die Vortragsreihe »Alles Sehen« thematisiert die schöpferischen Qualitäten vor allem wissenschaftlich verankerter Bildwelten und ihre historische Tiefendimension.