Fachwissenschaftliches Symposium
Vielfalt und spielerische Freude an Innovation sind seit jeher Kennzeichen der irokesischen Kunst. Als Ausdruck kultureller Identität spiegelt sie Traditions- und Geschichtsbewusstsein ebenso wie gesellschaftlichen Wandel unter dem Einfluss von Kulturkontakt und Globalisierung. Das Symposium stellt zeitgenössische Kunst und Künstler vor, widmet sich aber auch der Interpretation historisch gesammelter visueller Ausdrucksformen sowie Fragen der musealen Repräsentation und Verwaltung irokesischen materiellen Erbes. Es sprechen und diskutieren Kurator/-innen, Wissenschaftler/-innen undVertreter/-innen der irokesischen Kunst- und Kulturszene.
Sprecher des Symposiums u. a.:
Scott Manning Stevens (Mohawk; Direktor des D’Arcy McNickle Center for American Indian and Indigenous Studies an der Newberry Library, Chicago), Thomas V. Hill (Seneca; Künstler, Kurator, ehemaliger Direktor des Woodland Cultural Centre, Brantford, Ontario), Samuel Thomas (Cayuga; Künstler und Kurator; Six Nations of the Grand River Reserve, Ontario), Jolene Rickard (Tuscarora; Künstlerin, Kuratorin), Peter B. Jones (Onondaga; Künstler; Gowanda, NY), Michael J. Galban (Künstler und Public Historian), Christian Feest (ehemaliger Direktor des Museums für Völkerkunde Wien)
Leitung Sylvia S. Kasprycki, Ausstellungskuratorin