Look’ n’ focus: Gesichter im Fokus

Öffentlicher Fotografie-Workshop zur Ausstellung „Margaret Bourke-White“

Ziel der Portraitfotografie ist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs. Wie wurde der Mann, die Frau oder das Kind wiedergegeben – sachlich, natürlich oder inszeniert? Welche Aussage wollte der Portraitierte oder der Fotograf vermitteln und mit welchem künstlerischen Anspruch? Wie unterscheiden sich Darstellungen derselben Person fotografiert von verschiedenen Fotografen? In Gruppen fotografieren sich die Schüler gegenseitig und stellen ihre Ergebnisse zur Diskussion.

<h2>Look’ n ’ focus: Sehen. Verstehen. Selber. machen</h2>

Keine Party ohne Schnappschuss, keine Zeitung ohne Titelbild, keine Zeitschrift ohne Starportrait. Fotografie ist für Schüler ein leicht zugängliches Medium, das ihnen tagtäglich auf Facebook, auf Plakaten, in Zeitschriften und in Zeitungen begegnet. Der Beruf des Fotografen kann in einer Lehre gelernt und an Kunstakademien studiert werden. Dass hinter dem Fotografieren viele Überlegungen stecken können und es deshalb ein eigenes Kunstgenre ist, möchte diese Workshopreihe Schülern vermitteln. Dazu stellt der Martin-Gropius-Bau in den nächsten Monaten drei amerikanische Fotografen vor, die nicht unterschiedlicher sein können: Diane Arbus, Dennis Hopper und Margaret Bourke-White.

Beim Workshopprogramm lernen die Schüler genaues Betrachten, das Ausprobieren verschiedener Fotografietechniken und die Hintergründe der noch jungen Kunstform kennen. Dies bieten wir in experimentellen Workshops an. Sie vertiefen verschiedene Aspekte der Fotografie und tangieren die Unterrichtsfächer Geschichte, Deutsch, Kunst und Physik. Dabei wird die dokumentarische, journalistische, historische, ästhetische und kunsthistorische Bedeutung der Fotografie berücksichtigt. Die Workshops sind auch als Projekt- und Wandertage buchbar.