Dialogische Wissensbildung in Museen und Ausstellungen
Workshop & Buchpräsentation
Museen sind kulturelle Kontaktzonen, in denen Inhalte nicht nur rezipiert, sondern aktiv verhandelt werden. Die Frage nach Partizipation unterschiedlicher sozialer Gruppen an diesem Prozess impliziert die Suche nach neuen Formen sozialer Inklusion im Museum. Der im August 2013 erschienene Band Partizipative Erinnerungsräume der neuen Reihe Edition Museum des Transcript-Verlags diskutiert, wie Besucher die passive Rolle von Rezipienten verlassen können. Als empirische Basis dienen die Erfahrungen eines transnationalen Projekts das als Teil der deutsch-polnischen Ausstellung „Tür an Tür. Polen–Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ an der Europa-Universität Viadrina entwickelt und im Martin-Gropius-Bau umgesetzt wurde.
Der Workshop bietet für Praktiker, Wissenschaftler und Kulturinteressierte einen Rahmen für die Diskussion, wie Museen und die sie tragenden sozialen Gruppen die Wandlung von der passiven Rolle des Besuchers hin zu einer aktiven Rolle gestalten können. Anhand der Erfahrungen der vergangenen Jahre werden Potenziale und Grenzen partizipativer Erinnerungsräume diskutiert.
Veranstalter Felix Ackermann, Anna Boroffka, Gregor H. Lersch