Partnerschaft um jeden Preis? Die wechselseitige Wahrnehmung der Russen und der Deutschen

Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung „Russland und Deutschland. Von der Konfrontation zur Zusammenarbeit“

„Druschba heißt Freundschaft“ – diese Losung galt und beschreibt das (verordnete) Verhältnis der DDR zur Sowjetunion. In der „alten“ Bundesrepublik hingegen war das Bild von „den Russen“ häufig durch Antikommunismus und Angst gekennzeichnet. Doch wie blicken die Russen auf die Zeit der DDR und der BRD zurück und wie auf das wiedervereinigte Deutschland? Und welche Bilder und Haltungen haben die Deutschen nach 1990 gegenüber Russland und den Russen? Historiker und Zeitzeugen sprechen über die wechselnden und wechselseitigen Bilder des jeweils anderen.

Einführung:
Dr. Jan C. Behrends, ZZF Potsdam

Podiumsgespräch mit Zeitzeug*innen:
Oleg Ksenofontov, Direktor des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur in Berlin (angefragt)
Roland Jahn, DDR-Bürgerrechtler und Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (angefragt)
Wladimir Kaminer (angefragt)
Marieluise Beck, MdB (angefragt)

Moderation:
Dr. Jan C. Behrends, ZZF Potsdam