Film | Revolverkino im Gropius Bau
Mit „Persona“ von Ingmar Bergman

Filmstill aus „Persona“ © Studiocanal
Das synchrone Atmen im dunklen Kinosaal kann eine therapeutische Wirkung entfalten, und nicht zufällig ist die Verletzung und ihre Heilung – das Wunder sich regenerierender Körper und Seelen – eines der zentralen Themen der Filmgeschichte. Diese Auswahl von sechs Filmen, deren Titel an den französischen Film Réparer les vivants (Die Lebenden reparieren) angelehnt ist, bewegt sich zwischen diesen Polen.
Persona (Ingmar Bergman, Schweden 1966), Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 20:30
Auf einer abgelegenen Insel verbringen in Persona eine gefeierte Bühnenschauspielerin und ihre Krankenschwester einige Wochen. Die Schauspielerin wurde auf unerklärliche Weise stumm, ihre Pflegerin kümmert sich um sie und beginnt währenddessen von ihrem Leben zu erzählen. Dann findet eine mysteriöse Transformation statt.