Durational Performance | Spätschicht x Schwules Museum
Perel

Perel © Mayra Wallraff
Was müssen wir entlernen, damit Fürsorge erlernt werden kann? Dieser Frage geht Perel in ihrer*seiner Performance Enfreakment (Homecoming) nach, die das Programm von Spätschicht x Schwules Museum eröffnet. Als Intervention wird sie sich über den Abend in der Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen entfalten.
Perel ist ein*e interdisziplinäre*r Künstler*in, deren*dessen Praxis sich mit Behinderung und Queerness im Verhältnis zu Fürsorge, Einverständnis, Sexualität sowie persönlichen und historischen Traumata auseinandersetzt. Mit choreografischen Mitteln untersucht Perel die Dynamik des Machtaustausches zwischen Künstler*in und Publikum und eröffnet Räume für Prozesse des (Ent-)Lernens. Perels Schaffen umfasst Performance, Installation, Kritik und kuratorische Projekte. Zusammenarbeit dient dabei häufig als Bühne für den Austausch von Disziplinen, Methoden und Diskursen mit Choreograf*innen, Komponist*innen und bildenden Künstler*innen. Die Frage, wie wir uns im Hinblick auf unsere gesammelten Geschichten respektvoll durch Raum und Zeit bewegen, ist wesentlich für Perels Überlegungen. Seit über einem Jahrzehnt sind Perels Arbeiten in zahlreichen Galerien, Theatern und Aufführungsorten in den USA und international zu sehen. Neben der künstlerischen Praxis tourt Perel weltweit, unterrichtet und berät aufstrebende behinderte Künstler*innen in Organisationen in New York und Berlin.
Bei der Veranstaltung werden ggfs. Foto- und Videoaufnahmen entstehen, auf denen ihr zu erkennen sein könntet. Mit eurem Besuch willigt ihr ein, dass diese Aufnahmen zur Kommunikation der Veranstaltung bzw. Ausstellung verwendet werden.