Ausstellung

Kreuzberg

Kunst und Migration seit 1960

Eine Figur mit Strickpullover auf rotem Dreirad mit gelb-grünem Windrad in der Hand.

Vlassis Caniaris, Kind, 1980, Sammlung des Museums für Moderne Kunst in Warschau, Courtesy: Nachlass Vlassis Caniaris und Galerie Peter Kilchmann, Zürich/Paris © Nachlass Vlassis Caniaris, Foto: Sebastian Schaub

Mo, Mi, Do, Fr 12:00–19:00
Sa, So 10:00–19:00
Di geschlossen

15 / ermäßigt 10

An kaum einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche in Westdeutschland so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg: Durch die zunehmende Arbeitsmigration infolge der Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei wurden hier im Kleinen Entwicklungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität nachhaltig prägten. Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 zeigt künstlerische Perspektiven auf Migration, Arbeit und Leben in jenem Bezirk, in dem auch der Gropius Bau liegt.

Rund 130 Arbeiten greifen zentrale Erfahrungen der sogenannten Gastarbeiter*innen und nachfolgender Generationen auf; wenig gezeigte historische Werke treten dabei in Dialog mit eigens für die Ausstellung entstandenen Beiträgen. Sie erzählen von Migration und Exil, Wohnungsnot, Rassismus und Ausgrenzung, aber auch von Widerstand und Selbstermächtigung, Solidarität und Gemeinschaft.

Die Ausstellung macht Kreuzberg als künstlerischen Möglichkeitsraum sichtbar: als Ort, an dem gelebte Erfahrungen von Migration, Geschlecht und Klasse zu Bildern, Stimmen und Haltungen wurden, die bis in die Gegenwart fortwirken.

 

Mit Beiträgen von Alexis Akrithakis, Mehmet Aksoy, Atiye Altül, Ararat‑Verlag, Eduardo Arroyo, Paolo Baratella, Akbar Behkalam, Kaya Behkalam, Cecilia Boisier, Vlassis Caniaris, Nuray Demir, Grazia Eminente, Kerem Ergün, Harun Farocki, Mathèos Florakis, Esther Friedman, Abuzer Güler, Sarah Haffner, Kim Min-ki / Lee Hye-kyung, Azade Köker, Evelyn Kuwertz, Stathis Logothetis, Colette Lumiere, Mihály Moldvay, Mehrangis Montazami-Dabui, Pınar Öğrenci, Aras Ören und Friedrich Wilhelm Zimmermann, Emine Sevgi Özdamar, Eduardo Paolozzi, Minh Duc Pham, Caroline Pinger, Jannis Psychopedis, Aykan Safoğlu, Ludmila Seefried‑Matějková, Sohrab Shahid Saless, Monika Sieveking, Antonio Skármeta, Hyun-Sook Song, Metin Talayman, Filiz Taşkın, Evanthia Tsantila, Mehmet Ünal, Natascha Ungeheuer, Irena Vrkljan, Hanefi Yeter und Serpil Yeter

Kuratiert von Gürsoy Doğtaş, Kunsthistoriker und Creative Mediator, Manifesta 16, und Patrizia Dander, stellvertretende kuratorische Direktorin, Gropius Bau, mit Sonja Borstner und Elena Franziska Setzer, Assistenzkuratorinnen, Gropius Bau
Ausstellungsmanagement: Lisa Tietze, Projektleitung, mit Theresa Augustin, Assistenz Ausstellungen

Parallel zu Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 präsentiert das Berlin Museum vom 11. September 2026 bis 7. Februar 2027 die Ausstellung Geteiltes Leben. Kunst und Migration in Berlin.

 

Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 wird gefördert durch die

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Im Rahmen der Berlin Art Week
Partner: Wall Bouvet Ladubay
Medienpartner: Monopol Berlin Art Link FluxFM Rausgegangen