Workshop
Mit Giorgia Ohanesian Nardin

Im Zentrum dieses Workshops stehen Übungen und Gespräche zu Formen von Ruhe und Genuss, die die vielfältigen Bedeutungen und Spannungen dieser Begriffe widerspiegeln. Dabei wird die Art und Weise hinterfragt, wie wir über Fürsorge, Wellness und Heilung sowie die damit verbundene Arbeit sprechen.
„Agitation ist für mich ein Zustand der Möglichkeit: Agitation erfordert und ermöglicht Bewegung, buchstäbliche Bewegung … Raum zu bieten bedeutet, die Möglichkeit zuzulassen, dass sich Agitation manifestiert, eine kollektive Erfahrung zu sein, eine produktive, kollektive Erfahrung.“ — Giorgia Ohanesian Nardin, in: Some Kind of Magnetism, ein schriftlicher Austausch mit Jamila Johnson-Small (2020)
Pleasure Body arbeitet mit somatischen Studien, womit Untersuchungen des belebten Körpers durch Wahrnehmung und Bewegung gemeint sind. Diese werden verwoben mit SWANA-Körperpraktiken, die sich auf das Becken, die Hüften und den Po konzentrieren. Der Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, Ruhe als situierte Praxis des Widerstands anzuerkennen.
Giorgia Ohanesian Nardin ist Künstler*in, unabhängige*r Forscher*in und queere*r Aktivist*in armenischer Abstammung. Nardins Forschung verwendet einen queeren/transfeministischen Ansatz für somatische Praktiken. Dieser beinhaltet pädagogische und performative Aktionen, die Genuss als eine Form des Widerstands gegen systemische Unterdrückung vermitteln.