Gespräch

Im Gespräch: Elisabeth Bronfen und Philip Larratt-Smith

Im Rahmen von Louise Bourgeois: The Woven Child

Porträts von Elisabeth Bronfen und Philip Larratt-Smith

Elisabeth Bronfen, Foto: Elisabeth Bronfen, 2022 / Philip Larratt-Smith, Foto: Nan Goldin, 2015

Die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen und der Kurator Philip Larratt-Smith diskutieren über Louise Bourgeois und die Psychoanalyse, über die Beziehung der Künstlerin zum Unbewussten und ihre künstlerische Darstellung diverser emotionaler und psychologischer Zustände.

Am Tag der Veranstaltung wird das Restaurant Beba eine Variation von Louise Bourgeois’ Rezept für Ochsenschwanzeintopf servieren, das in FOOD SEX ART: The Starving Artists’ Cookbook (1991) veröffentlicht wurde.

Zusammen mit dem Ausstellungskatalog ist eine kuratierte Auswahl von Publikationen zu Louise Bourgeois in der Buchhandlung Walther König im Gropius Bau erhältlich.

Elisabeth Bronfen ist Professorin für Anglistik und Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar an der Universität Zürich sowie Global Distinguished Professor an der New York University. Sie promovierte an der Universität München mit einer Arbeit über den literarischen Raum in Dorothy M. Richardsons Roman Pilgrimage. Ihre Habilitation Over Her Dead Body behandelt Darstellungen von Weiblichkeit und Tod. Als Spezialistin für Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts verfasste sie zahlreiche Artikel und Bücher in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film, Kulturtheorie und visuelle Kultur.

Philip Larratt-Smith ist Autor und Kurator und seit 2019 Kurator der Easton Foundation in New York, die den Nachlass von Louise Bourgeois verwaltet. Zu seinen früheren kuratorischen Projekten gehören: Louise Bourgeois, Freud's Daughter (2021), Jewish Museum, New York und Louise Bourgeois / The Eternal Thread (2018-2019), Long Museum, Shanghai, und Song Art Museum, Peking. Larratt-Smith hat ausführlich zu Nachkriegs- und zeitgenössischer Kunst publiziert, darunter zu Künstler*innen wie Philip Guston, Jenny Holzer, Roni Horn, Joan Mitchell, Alice Neel, Jannis Kounellis und Milton Resnick. Derzeit bereitet er die ausgewählten psychoanalytischen Schriften von Louise Bourgeois zur Veröffentlichung im Jahr 2024 vor.