Gespräch | Daniel Boyd: RAINBOW SERPENT (VERSION)

Im Gespräch: Daniel Boyd und Michael Mossman

Moderiert von Stephanie Rosenthal

Daniel Boyd, Untitled (ATOKRTTP), 2022

Daniel Boyd, Untitled (ATOKRTTP), 2022 Courtesy: der Künstler und Roslyn Oxley9 Gallery, Sydney, Foto: David Suyasa

Der Künstler Daniel Boyd und der Architekt und Wissenschaftler Michael Mossman sprechen unter Bezugnahme auf die konstruierte Formensprache des Klassizismus in der westlichen Architektur über die Spuren imperialistischer Expansion, die Vereinnahmung von Orten und die Auswirkungen des europäischen Kolonialismus auf ihre Vorfahr*innen und deren Land. Mit Blick auf Wissensübertragung und die Macht der Tradition diskutieren sie die Rolle, die Verletzlichkeit bei einem gerechteren Umgang mit der baulichen Umgebung spielen kann.

Dr. Michael Mossman gehört zu den Kuku Yalanji und kommt aus Cairns in Far North Queensland, Australien. Er lebt und arbeitet derzeit auf Gadigal Country in Sydney. Michael ist Dozent und Forscher an der University of Sydney School of Architecture, Design and Planning und hat einen Doktor der Philosophie in Architektur. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als Architekt sowie Berater für First Nations-Designstrategien und setzt sich auf Bildungs-, Praxis- und politischer Ebene für die Belange der First Nations im Bereich der Architektur ein.

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